Museum in den Berglen

Werner-Hofmann-Weg in Berglen

Der langjährige Schulleiter, Ehrenbürger der Gemeinde Berglen, Naturliebhaber, Heimatforscher, Museumsleiter und Autor des Heimatbuches sowie zahlreicher heimatgeschichtlicher Schriften Werner Hofmann (*1920 -2014) war leidenschaftlicher Wanderer. Wenig begangene Pfade mit „minimiertem“ Zivilisationslärm zählten zu seinen Favoriten. Der ihm gewidmete Weg führt über fantastische Aussichten und durch Waldschluchten zu einigen seiner Lieblingsplätze.

Wir starten am Oppelsbohmer Ev. Pfarrhaus in der Schützgasse, vorbei an der im 16. Jahrhundert erbauten Ev. Kirche, dem Rathaus, der ehem. Gaststätte Krone (tolles restauriertes Fachwerkgebäude) über die Ortsmitte zur J.-S.-Bach.-Straße Richtung Rettersburg und biegen rechts ab zum Schumannweg. In dessen Verlängerung (Hohlweg) geht es immer geradeaus bis zum Platz der ehem. gemeinsamen Oppelsbohmer/Necklinsberger Kelter. Dort biegen wir links ab. Der Grasweg führt steil bergan und schwenkt über eine Kurve in den Alten Hau, vorbei am ca. 1300 gegründeten Drexelhof Richtung Necklinsberg mit herrlicher Aussicht auf den Waldenstein, Mannenberg, Öschelbronn, Stöckenhof und die Schwäbischen Alb. In der Ortsmitte Necklinsberg biegen wir rechts ab. Mit Blick auf das Kottenbachtal, Ödernhardt, Bretzenacker, Oppelsbohm und Lehnenberg bis zum Korber Kopf geht es Richtung Vorderweißbuch. Durch das Gewann Struth, vorbei am Aussiedlerhof Maier mit Blick ins Wieslauftal mit Krehwinkel, Asperglen, Michelau und den Welzheimer Wald) und vorbei am Vorderweißbucher Backhäusle bzw. dem Gasthof Rose gelangen wir zum Vorderweißbucher Wasserturm auf den Höhenweg Richtung Streich. Im Süden liegt das Remstal mit Schorndorf, Urbach und Plüderhausen, dahinter die Schwäb. Alb mit dem markanten Hohenstaufen und der Teck. Nach Westen und Norden streift der Blick über die Höhenzüge unserer Berglen und im Osten zu den Ausläufern des Welzheimer Waldes. In Streich geht es entlang der Alpenstraße mit der ehemaligen Kelter (Baujahr 1786) und dem Backhäusle bergab Richtung Reisklinge mit ihren Felsen aus Kieselsandstein. Vorbei am Feuerlöschteich Abwasserpumpwerk und der Brunnenstube des Reisbrunnens gelangen wir nach dem achtsamen Überqueren der Autostraße in das Schornbachtal. Unser Weg führt westlich des Schornbachs/Bodenbachs (Waldklinge) vorbei am ehemaligen Kieselsandsteinbruch hoch nach Birkenweißbuch. Dort orientieren wir uns am Schafhof Schmid bergauf zu Höhenweg über den Galgenberg vorbei am Pferdehof Zaiss in Richtung Ödernhardt. Wieder belohnt uns ein herrlicher Rundumblick. In Ödernhardt geht es über die Hubertstraße vorbei am Backhäusle und dem Löschteich steil bergab zurück nach Oppelsbohm. Ungefähr dort wo heute Gewächshäuser stehen, befand sich einst die erstmals 1504 erwähnte herrschaftliche Zehntscheuer.

Einer der schönsten Wanderwege in Berglen ist ca. 11 km lang. Festes Schuhwerk ist für die dreistündige Wanderung (leider nicht kinderwagentauglich) empfehlenswert.